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Leben hat Vorrang (SEPT 20)

Liebe Freundinnen und Freunde des politischen Kabaretts,

dass Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in Zeiten von Corona anscheinend auf emotionalisierte Gemüter treffen, durfte ich jetzt selber auch mal am eigenen Leib erfahren. Vergangenen Freitag habe ich einen Newsletter verschickt mit einem Link zu meinem neusten Blogeintrag "Leben hat Vorrang".

Und weil dieser Artikel aber anscheinend so dermaßen falsch aufgefasst werden konnte, dachte ich mir: "Das kann ich so nicht stehen lassen". Und dann habe ich beschlossen, dass ich das so nicht stehen lassen kann. Und habe den Beitrag gelöscht. Ich war es! Nicht die Kanzlerin, nicht die Freimaurer und auch keine Reptiloiden. 

Stattdessen habe ich meine Gedankengänge noch mal sortiert, um das, was ich zum Ausdruck bringen wollte, neu zu formulieren. Das ganze ist jetzt ausführlicher und hat entsprechend eine längere Lesedauer. Aber Ihr habt es ja nicht anders gewollt.

Und deswegen, erstmal vorab, damit keine Missverständnisse entstehen, klipp und klar: 

JA, ich habe in meinem privaten Umfeld einen Bekannten, der im Frühjahr an Covid19 erkrankt ist und die Infektion überstanden hat. Allerdings leidet er seitdem bis heute, und wir sprechen hier über einen Zeitraum von inzwischen 5 Monaten unter gesundheitlichen Folgeschäden, wie z B einem erheblichen Kraftverlust. Treppensteigen in den 1. Stock ist wie die Bezwingung des Mount Everest. Was blöd für ihn ist, vor allem, weil er in seiner Freizeit gerne Kampfsport gemacht hat. Wer also der Meinung ist, Corona sei eine Erfindung oder harmlos kann das ja mal gerne meinem Bekannten ins Gesicht sagen. Vielleicht reaktiviert es bei ihm ja doch noch die ein oder andere Punchbewegung.

Und deshalb vorab, damit keine Missverständnisse entstehen, klipp und klar: 

JA, ich war damit einverstanden, dass die Regierung im März auf Nummer Sicher ging und einen Lockdown beschlossen hatte. Und JA, ich habe auch nach wie vor keine Probleme damit, Corona-Regeln einzuhalten. Im Gegenteil, dass man beim Niesen und Husten die Armbeuge benutzen soll, vertrete ich schon seit Jahren, wie ich auch schon seit Jahren immer ein Fläschchen Handdesinfektionsmittel dabei habe. Und in Großraumwägen der deutschen Bahn habe ich schon Mund-Nase-Schutz getragen, als die meisten bei dem Wort Corona noch an eine mexikanische Biersorte dachten.


Nicht einverstanden bin ich hingegen damit, dass die Beschäftigten in der Kulturbranche nach wie vor ihrer Erwerbstätigkeit nicht überlebensfördernd nachgehen können, und weder Kurzarbeitergeld, geschweige denn Honorarausfälle erhalten. Stattdessen werden sie dazu genötigt, in den Sozialämtern Schlange zu stehen, und genau den Staat, der ihnen ein Tätigkeitsverbot auferlegt hat, um Almosen anbetteln zu dürfen. Und sich dabei dann noch so nette Beratungen anhören müssen, wie z B, erst mal von den Einkünften der Ehepartner zu leben, Rücklagen und Ersparnisse anzubrechen, oder dass Musiker ihre Instrumente verkaufen sollen, weil man die ja zum Vermögen hinzurechnen kann. Dass es bislang noch keine Meldungen über Amokläufe gab, ist ein reines Wunder.


Ich habe also, was das vollmundige Gequatsche von Politikern betrifft, seit einiger Zeit eine extrem dünne Haut und eine äußerst verkürzte Lunte. Und als ich dann neulich einen Kommunalpolitiker hörte, der auf einer Pressekonferenz diverse Corona-Maßnahmen begründete, und dabei unter anderem den Satz sagte: "Leben hat Vorrang", war mein erster Gedanke: Na, das freut mich jetzt aber wirklich sehr, dass eine kapitalismusfreundliche Politik endlich auch bemerkt hat, dass Leben Vorrang hat.

Jahrelang ging es um Wachstum, plötzlich heißt es: "Die Gesamtbevölkerung muss sich einschränken, damit ein Teil der Bevölkerung leben kann". Was ich ja gut finde. Aber warum gilt das nur für dieses Virus?

Wegen Corona darf man sich zur Begrüßung nicht umarmen, werden Kultur und andere Veranstaltungen, oder Familienfeiern nur noch im Ausnahmezustand genehmigt, dürfen Massenveranstaltungen trotz Hygienekonzepten nicht durchgeführt werden, und wird Großeltern verboten, selbst entscheiden zu dürfen, ob sie ihre Enkel treffen wollen. Was übrigens zur Folge hatte, dass manch Oma oder Opa in die ewigen Jagdgründe einging, ohne der Familie einen Abschied zu ermöglichen. Hier hatte nicht das Leben, sondern das Sterben Vorrang.


Und vor allem drohen Bußgelder, wenn man die Regeln bricht, und z B keine Maske trägt. Was einem droht, wenn man eine Maske zu lange trägt, oder falsch reinigt, büßt man erst später. Das sind dann gesundheitliche Folgeschäden, die allerdings in keiner Coronastatistik auftauchen werden.

Die Politik begründet solche Maßnahmen mit steigenden Infektionszahlen, und dass eine zweite Welle kommt. So sagte z B auch der SPD-Gesundheitspolitiker Kojote-Karl Lauterbach neulich im ZDF-Morgenmagazin: "Alle meine Kollegen sind meiner Meinung, dass eine zweite Welle kommt." Und das .....stimmt nicht.



Denn es gibt Kollegen, die nicht dieser Meinung sind. Und damit meine ich nicht so Experten wie Sucharit Bhakdi oder Wolfgang Wodarg, sondern ich meine Virologen, die in den gängigen Talkshows des gebührenfinanzierten Fernsehens sitzen, also nicht gerade in den bevorzugten Formaten von Querdenkern oder Xavier Naidoo.

Ich meine seriöse Virologen, wie z B Jonas Schmidt-Chanasit und Hendrick Streek, die z B erklären, dass nicht jeder Infizierte auch infektiös ist. Eine Differenzierung, die ich von noch nicht einem Politiker gehört habe: Nicht jeder Infizierte ist auch infektiös. Nicht jedes SPD-Mitglied ist Sozialdemokrat, und nicht jeder CDU-Politiker weiß, was christlich ist,

Das Problem sind also nicht die Infizierten, sondern die Infektiösen. Und der Virologe Hendrick Streek erklärte außerdem in der Sendung Maischberger, also keinem Propagandamedium der Reichsbürger, dass seit einiger Zeit die Fälle steigen, bei denen die Infizierten überhaupt keine Symptome haben, und von denen, die Symptome haben, die allermeisten einen glimpflichen Verlauf erleben. Das Problem haben die schwer Erkrankten.


So, und bevor mir jetzt Empathielosigkeit unterstellt wird, erstmal vorab, damit keine Missverständnisse entstehen, klipp und klar: 

JA, natürlich ist jeder Covid19-Schwererkrankte ein Drama und im schlimmsten Fall eine Tragödie. Und natürlich weiß auch ich, wie sich Ungewissheit zwischen Hoffen und Bangen anfühlt, wie sich Erleichterung und wie sich Trauer anfühlt. Und natürlich möchte auch ich solche Erfahrungen am liebsten nicht machen müssen.
Das blöde ist nur, dass es keine Garantie gibt, solche Erfahrungen vermeiden zu können. Bislang gab es 12.783 Möglichkeiten, zu erkranken und zu sterben. Jetzt ist eine neue hinzugekommen. Wer das zynisch findet, soll sich bei dem Planeten beschweren, der dieses Kackkonzept von der Evolution entwickelt hat.


Die entscheidende Frage aber ist doch also nicht: "Wie entwickelt sich die Zahl der Neuinfektionen?" Die entscheidende Frage sollte doch lauten: "Wie entwickelt sich die Zahl der schwer Erkrankten?" Und zwar bei uns in Deutschland. Und deshalb vorab, damit keine Missverständnisse entstehen, klipp und klar:

JA, es gibt andere Länder auf der Welt, in denen die Pandemie schlimmer verläuft, und ich bin auch wirklich froh, nicht von Trump oder Bolsonaro regiert zu werden. Die habe ich aber nicht gewählt, um meine Interessen zu vertreten. Ich werde von Merkel, Spahn oder Söder regiert, und das, obwohl ich die auch nicht gewählt habe. Und dass die meine Interessen vertreten, kann ich als soloselbständiger Kulturschaffender z Zt nunmal leider nicht bestätigen.


Und wenn man wissen will, wie sich die Zahlen mit den schwer Erkrankten entwickeln, kann man sich z B mal die Daten im Fall Tönnies angucken. Und damit meine ich nicht seinen lang ersehnten Abgang bei Schalke 04. Sondern ich meine die Vorgänge in seinem Schlachtbetrieb im Landkreis Gütersloh. Das beste Corona-Forschungslabor seit Ausbruch der Pandemie.


Von allen Beschäftigten in diesem Schlachtbetrieb gab es ca 2100 Infizierte, oder um es präzise zu formulieren: Positiv getestete. Was man dabei nämlich nicht unerwähnt lassen sollte, ist das Ergebnis, dass ca 4500 Beschäftigte negativ getestet wurden. Von also ca 6600 Beschäftigten, die alle zusammen in den selben Räumen ohne Abstände und Masken den gleichen Aerosolen ausgesetzt waren, hatten 2/3 der Leute: Nix! 
Und von den 2100 positiv Getesteten gab es 43 Personen, die ins Krankenhaus mussten, und 27 von denen waren schwer Erkrankte und mussten auf die Intensivstation.



Dass aufgrund solcher Zahlen die Politik einen Lockdown für den gesamten Landkreis Gütersloh beschlossen hatte, mag der ein oder andere ja gerne als Diktatur bezeichnen. Was man aber nicht vergessen sollte: Ein Gericht hat diesen Lockdown wegen Unverhältnismäßigkeit aufgehoben. Und wer das dann immer noch als Diktatur bezeichnet, kann ja z Zt mal für ein verlängertes Wochenende gerne nach Weißrussland fahren. Und mit etwas Glück kann sich das Wochenende dann auch gerne noch etwas verlängern.

Das ZDF-Morgenmagazin, also eine Sendung, in der die Moderatorinnen noch nie mit einem Aluhut gesehen wurden, sendete kürzlich einen Beitrag, in dem es darum ging, dass zeitgleich, während die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt, die Zahl der schwer erkrankten Covid19-Patienten auf deutschen Intensivstationen seit Wochen kontinuierlich sinkt. Stand 29.08.20 sind es 241. Von über 80 Millionen Menschen befinden sich heute 241 mit Covid19 auf einer deutschen Intensivstation.

Und deswegen nochmal vorab, damit keine Missverständnisse entstehen, klipp und klar:

JA, das ist für 241 Menschen eine ernste Situation, an der es nichts zu bagatellisieren gibt.

Es ist aber noch etwas, und zwar ist es keine zweite Welle.
Und erst recht nichts, was den Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems bedeuten könnte.

Hinzu kommt, dass der Virologe Schmidt-Chanasit kürzlich bei Markus Lanz saß, also nun wirklich nicht auf der Vorzeigeplattform für Attila Hildmann und Ken Jebsen.
Und dort erzählte Schmidt-Chanasit, das es mittlerweile einen Schnelltest gibt, der nur wenige Euro kostet, und mit dem man nach ca 60 Minuten sieht, ob jemand infektiös ist. Das gibt zwar keine endgültige Gewissheit, aber für die nächsten 6 - 8 Stunden wäre man höchstwahrscheinlich für andere keine Gefahr. Und damit könne man, so Schmidt-Chanasit z B Veranstaltungen durchführen. Was für soloselbständige Kulturschaffende doch eine schöne Neuigkeit ist.

Und obwohl der SPD-Gesundheitspolitiker Kojote-Karl Lauterbach ebenfalls in dieser Sendung anwesend war, und die Aussagen von Schmidt-Chanasit sogar bestätigte, werden all solche seriösen wissenschaftlichen Infos von der Politik weder aufgegriffen, geschweige denn debattiert, sondern mantraartig immer nur eines widerholt: "Die Infektionszahlen steigen. Und es kommt eine zweite Welle."

Obwohl Virologen wie Streek und Schmidt-Chanasit sagen, dass man die Lage zwar ernst nehmen, aber aufhören solle, Panik zu verbreiten, und dass man lieber anfangen möge, zu lernen, wie man mit dem Virus leben kann, verfolgt die Politik eine Philosophie der maximalen Risikominimierung und totalen Infektionsprävention. Und das, obwohl Virologen wie Streek und Schmidt-Chanasit sagen, dass eine solche Strategie weltfremd und zum Scheitern verurteilt ist.
 
Aber Virologen befinden sich zurzeit ja auch nicht im Vorwahlkampf um den Posten des härtesten Sherriffs im Bundeskanzleramt. Und das sagte übrigens ebenfalls der Virologe Hendrick Streek. Zwar nicht wortwörtlich genau so, wie ich es hier geschrieben habe, aber fast.

Und wenn die Politik eine solche ignorante Scheuklappenfixierung auf einen Impfstoff dann auch noch begründet mit dem Satz: "Leben hat Vorrang", dann erlaube ich mir, diese Politik beim Wort zu nehmen, und freue mich darauf, wenn dieses Motto auch bei anderen Themen zur Anwendung kommt, wie z B im Straßenverkehr.
Täglich kommt es auf Deutschlands Straßen zu schweren und schwerst Erkrankten durch Unfälle. Wegen Rasern, wegen Besoffenen, wegen Leuten, die während der Fahrt aufs Handy glotzen. Die Maßnahmen, die man dagegen treffen könnte, sind seit Langem bekannt. Und da haben wir bisher aber noch nicht gehört, dass Leben Vorrang hat. Natürlich nicht, denn schließlich ist der deutsche Autofahrer der freiwillige Testpilot der Automobilbranche, und wer da bei einer Exportweltmeisternation Vorrang hat, ist hinlänglich bekannt.

Und dass die Gesamtbevölkerung sich einschränken muss, damit ein Teil der Bevölkerung leben kann, fordern übrigens Bewohner aus den Entwicklungsländern von uns Industrienationen schon seit Jahrzehnten. Und das gleiche fordert eine ganze Fridays-For-Future-Generation von uns Alten.

Und angesichts der Zahlen von schweren Erkrankungen durch globale Ungerechtigkeit und Klimawandel freue ich mich darauf, wenn die Politik bei diesen Themen mit der gleichen Konsequenz handelt wie bei Corona. Denn nicht vergessen: Leben hat Vorrang.

Quelle: Streek im Münster Dom (ab Min.: 20:30)

Quelle: Streek bei Maischberger

Quelle: ZDF-Morgenmagazin

Quelle: Schmidt-Chanasit und Lauterbach bei Lanz

Quelle: Tönnies-Zahlen vom 22.06.20

Quelle: Tönnies Abschlussbericht vom 12.08.20

 



Kommentare

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18 Kommentare
#18 Carsten Kespohl schrieb am 08.09.2020 14:59

Ich stimme vollkommen mit dem Newsletter überein. Was mich jedoch überrascht, ist, dass sich offenbar niemand die Frage stellt, warum wir (seit Beginn der Pandemie) mit anderen Ländern vergleichbare Fallzahlen haben, aber die Zahl der Schwersterkrankten oder gar Gestorbenen im Nationenvergleich eher niedrig ist. Es gibt zwar vorsichtige Versuche, dies mit dem zeitnahen Lockdown, den konsequenter durchgehaltenen Hygienevorschriften und der deutschen Sauber- und Ordentlichkeit zu erklären. War der Lockdown in Spanien und Italien nicht deutlich härter als bei uns? Sogar Amerika hat mehr oder weniger konsequent einen Lockdown durchgeführt mit vergleichsweise mäßigem Erfolg. Meiner Meinung nach sind all die Hygieneregeln, Lockdowns und Schutzmaßnahmen nur dazu geeignet, eine Fallexplosion zu vermeiden. Der Erfolg Deutschlands (und einiger anderer Nationen) im Kampf gegen das Virus ist meines Erachtens eher damit zu begründen, dass wir ein recht gutes soziales System besitzen, mit Arbeitsrecht (sicheren Arbeitsplätzen), Arbeitslosenversicherung, staatlicher Gesundheitsversicherung, Sozialversicherungen, etc. Eigentlich müssten unsere Politiker all diese Errungenschaften von morgens bis abends feiern und den schwerer getroffenen Staaten ihre Beratung in Sachen Sozialpolitik anbieten. Tun sie aber nicht. Stellt sich die Frage nach dem Warum. Ist es möglich, dass bereits Gesetzesentwürfe in den Schubladen liegen, die zum Ziel haben den Sozialstaat weiter zu verschlanken, die sozialen Leistungen weiter zu kürzen und das Arbeitsrecht zu Gunsten der Wirtschaft weiter aufzuweichen? In diesem Fall wäre eine Analyse, die die sozialen Errungenschaften als beste Prävention preist, kontraproduktiv! Ich für meinen Teil bin gespannt, was in den nächsten Jahren bezüglich des deutschen Sozialsystems geschieht und hoffe, dass ich mit meiner Vermutung irre.

BUTZKOMMENTAR:
#17 Andreas Meir schrieb am 08.09.2020 08:53

Ja, das mit den sog. Infizierten geht stark in die Richtung die man mit dem schönen neudeutschen Begriff "Framing" bezeichnet. Früher hieß das Propaganda.

Corona ist die diesjährige Grippeepidemie und das mit Grippe nicht zu spaßen ist, habe ich auch schon einmal an eigenen Leib erfahren.

Was jedoch daraus gemacht wird, ist eine einzige Katastrophe. Die Ökonomie wird an die Wand gefahren, die Kollateralschäden durch diese Maßnahmen sind höher als die Opferzahlen durch den Virus und dann muss man ja auch noch unterscheiden ob Menschen durch oder mit dem Virus gestorben sind. Prof. Püschel aus Hamburg hat da gute Forschungsarbeit geleistet.

Meiner Meinung nach - und ich komme aus dem Bereich Ökonimie - wird das Thema dazu benutzt ein neues Wirtschaftssystem aufzusetzten, das das bisherige seit 2008 am Tropf der Notenbanken hängt und inzwischen auch die stete Erhöhung der Dosis keinen Erfolg mehr zeigt.

Also wird, wie auf der Seite der world economic forum, ein Reset gemacht bei dem wir in eine neue digitale Währung hineingeschoben werden mit der man sämliche Geldströme weltweit kontrollieren kann. Aldous Huxley und George Orwell würden sich wohl bestätigt fühlen. Viel Freude mit der schönen, neuen Welt, in der wir zu funktionierenden Robotern werden sollen.

Da braucht man auch nicht mehr so viel Kultur - höchstens noch für Brot und Spiele, aber dafür reicht auch das Dschungelcamp.

BUTZKOMMENTAR:
#16 Angelika Wegmann schrieb am 06.09.2020 16:59

Wie immer super! Kann dies voll unterschreiben.

Und danke für die klasse Vorstellung gestern in Windischeschenbach!

Ich hoffe, dass die Wahrheit siegt!

Weiter so und immer zuversichtlich bleiben

Herzliche Grüße

Angelika

BUTZKOMMENTAR: